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Ob daheim oder in der Ferne. Wenn die ersten wärmen Tage uns ins Freie locken, dann tut es dem Körper gut, mal einen längeren Block zu trainieren. Vielleicht zweimal 4 Tage am Stück oder eine ganze Woche. Ganz egal. Hauptsache den gewohnten Rhythmus durchbrechen und einige längere Einheiten hinter einander fahren.

Dazu eignet sich besonders gut die frische Frühlingsluft, nach den langen dunklen Wintertagen. Es muss gar nicht immer ein Trainingslager sein. Mit etwas guter Planung und ein zwei Gleit- oder Ferientagen, eventuell noch Resturlaub aus dem letzten Jahr, kann man schon vier Tage am Stück trainieren.

Wenn man es hinbekommt: zwei mal vier oder vier und drei Tage in zwei Wochen am Stück trainieren. Dann ergibt sich daraus schon der Umfang eines einwöchigen Trainingslagers. Mit so einem Block aus Grundlage mit etwas Kraftausdauer gemischt, wird die Form sicher deutlich ansteigen.

Am besten gestaltet ihr den ersten 4 Tage Block mit viel Grundlage. Dabei ist es gar nicht so wichtig jeden Tag die Zeit noch weiter zu steigern. Wir haben auch sehr gute Ergebnisse erzielt, wenn am letzten Tag etwas weniger trainiert wurde. Das hängt in erster Linie auch davon ab, in welchen Umfängen die letzten 12 Wochen vor diesen Blöcken trainiert worden ist. Hat man z.B. im Winter drei bis viermal die Woche trainiert. In kurzen 1–1,5-stündigen Rolleneinheiten und war am Wochenende einmal die Woche 3 Stunden im Freien. Dann kann man durchaus täglich über 4 Tage 3–5 Std. trainieren. Fokus auf Grundlagenausdauer!

Danach eine ruhige Arbeitswoche von Montag bis Donnerstag mit einer intensiven kurzen Einheit auf der Rolle am Mittwoch. Ab Freitag bis Sonntag noch einmal drei Tage längere Einheiten. Sonntag zum Abschluss, sofern die Beine noch gut sind. Eine schöne abwechslungsreiche Fahrtspiel Einheit, über drei bis vier Stunden. Danach wenigstens drei bis vier Tage aktive Erholung.

Also raus in die Natur und die ersten Grundlagenkilometer sammeln.

Achtung nur für gesunde und trainierte Sportler. Übertreibe nicht. Ich empfehle vor dem Training grundsätzlich eine ärztliche Sporttauglichkeitsprüfung machen zu lassen und am besten eine Leistungsdiagnostik, damit die Trainingsbereiche auch wirklich passen.

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