ExperteTraining

Hallo Leute,

ich wünsche euch noch ein frohes gesundes und erfolgreiches neues Jahr. Ich hoffe ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen. Üblicherweise wird in der Literatur der Trainingswissenschaften zum Ausdauersport eine ansteigende Belastung von zwei bis maximal vier Tagen empfohlen mit einem folgenden Ruhetag. Damit der Körper die entsprechenden Trainingsreize verarbeiten kann.

Grundsätzlich sind aus meiner Erfahrung die Ergebnisse durch diese Verfahrensweise idR. auch gut. Allerdings funktioniert es nicht bei jedem und auch nicht für jeglichen Wettbewerb zufriedenstellend.

Die Problematik ist aus meiner Sicht, die Konditionierung des Körpers auf eine bestimmte Abfolge von Be- und Entlastung. Fußballer sind da ein gutes Beispiel. 90 Min alles gut, Verlängerung und der Krampf kommt. Genau das stelle ich bei Sportlern fest, die z.B. mehrtages Wettkämpfe oder Touren unternehmen. Trainieren sie ausschließlich nach z.B. der drei- eins Periodisierung, dann „erwartet“ der Körper, nach drei Tagen eine Entlastung. Und die gibt es an dem Tag nicht.

In dem Bild des Artikels kann man den Ablauf eines Trainingslagers sehen, dass nicht nach dem üblichen Muster absolviert wurde. Es gab einen Ruhetag. Aber keine Ruhetage alle drei Belastungstage.

Vor allem wenn das Ziel mehrtägige Belastungen sind, dann bietet sich ein Block oder Trainingslager mit einem anderen als dem üblichen Belastungsrhythmus an. Selbstverständlich sind Intensität und Länge sowie Regenerationsbedarf entsprechend zu dosieren. Ein erfahrener Sportler kann das aber gut managen.

Nach Abschluss eines so langen und intensiven Blocks, kann man durchaus einige Tage Regeneration benötigen. Damit der Trainingsreiz auch entsprechend verarbeitet werden kann.

Also, nicht immer stur das ganze Jahr den gleichen Trainingsrhythmus folgen, sondern Abwechslung schaffen und den Körper auf z.B. mehrtägige Belastungen einstellen.


Viel Spaß in der Natur oder den virtuellen Welten!

 

Wolf-Thorsten Witt

witttraining

www.witt-training.de

 

Übertreibe nicht. Ich empfehle vor dem Training/Rennen grundsätzlich eine ärztliche Sporttauglichkeitsprüfung machen zu lassen und am besten eine Leistungsdiagnostik, damit die Trainingsbereiche auch wirklich passen.

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